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altDer gesamte sächsische Eiskunstlaufnachwuchs im Anfängerbereich sowie Gäste aus Berlin, Aschaffenburg und Hamburg trafen sich am Sonntag, den 16.03.2014, in der Dicolor-EisArena Taucha zum III. „Kleinen Leipziger Löwen“. Mit drei Pokalsiegen, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen erreichten die LEC-Sportler ihr bisher bestes Wettkampfergebnis der jungen Vereinsgeschichte.


Ausgeschrieben waren Konkurrenzen in den Altersklassen Minis AK 5, AK 6, Anfänger AK 7, AK 8, AK 9 sowie Nachwuchs u13. Insgesamt nahmen 89 Starter aus vier Landesverbänden und elf Vereinen nahmen daran teil.Der Vorstand des LEC e.V. unternahm große Anstrengungen trotz enormer Sturmböen beste Wettkampfbedingungen und ein freundliches Umfeld zu schaffen. So wurde der VIP-Raum zu einem Bistro mit warmen Speisen umfunktioniert. Zudem gab es einen Eislauf-Shop. Die Gewinner erhielten wie in den Vorjahren die beliebten mundgeblasenen Löwen-Pokale. Aber auch die Leistung eines jeden Teilnehmers wurde mit einem Plüsch-Löwen bei der Siegerehrung gewürdigt. Der als sportlicher Leiter fungierende LEC-Präsident, Dr. Matthias Hampe, hob hervor, dass das Niveau des Wettbewerbs trotz der äußerst störenden Windgeräusche enorm hoch war. Er dankte allen Sportlern, Trainern und Eltern für ihr Verständnis.

In der AK 5 vertraten Anna Ayana Küttner und Clara Fijak die Farben des LEC. Dabei konnten sie ihren Doppelsieg vom „Freizeit-Pokal“ eindrucksvoll wiederholen. Beide Sportlerinnen beherrschten als einzige Teilnehmerinnen flüssiges übersetzen vor- und rückwärts. In der AK 6 stellte der LEC stolze sechs Teilnehmerinnen! Allen LEC-Läuferinnen gelang dabei eine erfreuliche Leistungssteigerung. Leevke Woellner (3.) zeigte technisch sehr sauberes übersetzen. Sie lief zudem äußerst tempostark im tiefen Knie. Ihre einbeinige Standpirouette und der Salchow konnte sie in sehr guter Qualität ausführen, sodass sie sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen konnte. Pech hatte Vanessa Röhniß (4.), die bei ihrer tief ausgeführten Hocke stürzte. Sie zeigte bei der geforderten Standpirouette die meisten Umdrehungen der Konkurrenz! Auch ihr Salchow war technisch sehr gut ausgeführt. Den größten Leistungszuwachs der LEC-Starterinnen wies Rebecca Breest (6.) nach. Einziges Manko ihrer Elementefolge bildete die zu kurze Standpirouette. Alisa Lange (7.) vergab beim Übersetzen vor- und rückwärts wichtige Punkte. Anna-Lena Pauli (8.) überraschte erneut mit flüssigem Übersetzen, kam jedoch nach einem schweren Sturz etwas aus dem Konzept. Auch Heidi Knappe (9.) konnte in allen Programmpunkten zulegen, stürzte aber beim Salchow.

Erfreuliches gibt es auch über die Sportlerinnen der AK 7 zu berichten. Svea Ramthun (3.) konnte ihre bislang technisch besten Sprünge in der Saison zeigen und erneut eine Podestplatzierung erringen. Sie verfügt über sehr gut entwickelte Skating Skills und eine hohe Musikalität. Leider stürzte sie bei ihrem eigentlichen Paradeelement - der Sitzpirouette, was ihr die durchaus mögliche Silbermedaille kostete. Einen ausgezeichneten Einstieg in den Wettkampfsport gelang Emma Paulina Vahl. Sie steht erst ein Jahr auf dem Eis und begann Ende Februar mit der Einstudierung ihrer Kür. Umso erstaunlicher ist, wie athletisch und selbstbewusst sich Emma Paulina präsentierte. Besonders mit ihren technisch sauberen, dynamischen Sprüngen sowie einer anerkannten Sitzpirouette konnte sie Punkte sammeln und mit sehr guten 19,0 Punkten einen unerwarteten 4. Platz belegen.

In der AK 9 Mädchen musste Mariella Lange krankheitsbedingt ihre Wettkampfteilnahme leider zurückziehen. Bei den Jungen dieser Altersklasse konnte Sachsenmeister Alexej Mandtler seiner Favoritenstellung gerecht werden und den zweiten Pokalsieg für den LEC erringen. Dabei verbesserte er seine bisherige Punkbestleistung um mehr als sechs Punkte! Grundlage dieses enormen Zuwachses bildeten zum einen das erstmalig erlaufene Level 2 in der Längsschrittfolge sowie der erstmalig voll anerkannte Doppelsalchow. Wenn er seine Reserven in den Features der Pirouettenkombinationen erschließt, wird auch die 30-Punkte-Marke fallen.

Nach ihren Teilnahmen bei den „Deutschen Nachwuchsmeisterschaften“ und dem „Deutschland-Pokal“ galt Lucie Reiche in der Nachwuchsklasse als Mitfavoritin im Kampf um die begehrte „Löwen-Trophäe“. Zum einen wollte Lucie als Vorbild an die sehr guten Leistungen ihrer jungen Vereinskameraden anschließen und sich vor heimischem Publikum bestens präsentieren. Zum anderen traf sie auf äußerst starke Konkurrenz aus Berlin, die sie zu einer Höchstleistung „zwang“, wollte sie einen Platz auf dem Podium erringen. Wie Lucie mit diesem Druck umging, war äußerst beeindruckend. Nachdem sie das erste Schwerpunktelement - den Doppellutz - ausließ, stellte sie ihr Programm um und baute diesen Sprung an neuer Stelle in ihre Kür ein, ohne dass der Programmfluss beeinträchtigt wurde. Respekt verdienen auch die erstmalig erreichten Level 3 in beiden Pirouettenkombinationen und der Längsschrittfolge. Endlich erhielt die Schülerin von Trainerin Kathrin Dunkel für einen Doppellutz keine Abzüge für Kantenfehler. Mit einer neuen Punktbestleistung von 49,13 Punkten errang Lucie den dritten Pokalsieg für den LEC und konnte sich mit einem tollen Erfolgserlebnis aus der ereignisreichen Wettkampfsaison 2013/2014 verabschieden.

Ein Dankeschön an alle Offziellen und Helfer für die Unterstützung unseres Wettbewerbs.

Protokoll

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. März 2014 um 21:47 Uhr