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Der "DEUTSCHLAND-POKAL für Hobbyläufer - Leipzig" 2014 wurde abgesagt und kann nicht stattfinden.


DEUTSCHLAND-POKAL für Hobbyläufer - Leipzig 2013

Interclub-Wettbewerb - Teil des „Europa-Pokals für Hobbyläufer“

Download Download this file (Ausschreibung DEU 2013.pdf)Ausschreibung DEU 2013.pdf (geändert 18.11.2012)

Präambel

Die Wettbewerbe „Deutschland-Pokal für Hobbyläufer“ und „Swiss Ice Trophy“ (15.-17.03.2013) werden als eigenständige Interclub-Wettbewerbe mit separater Ergebnisermittlung durchgeführt und bilden in der Gesamtwertung den „Europa-Pokal für Hobbyläufer“.

Die Ausschreibung ist an die Empfehlungen der ISU-Adult-Kommission angelehnt und wird mit Interclub-Kategorien ergänzt.

 Der Zweck des „Europa-Pokals für Hobbyläufer“ ist die Förderung der internationalen Ver-ständigung und des Austauschs mittels Sport und Kultur. Speziell dienen die beteiligten Wettbewerbe der Entwicklung des Breitensports für Erwachsene im Eiskunstlaufen. Damit wird HobbysportlerInnen die Möglichkeit gegeben, ihr Leistungsvermögen unter Wettkampf-bedingungen zu präsentieren.

1. Allgemeine Bestimmungen

Veranstalter: Sächsischer Eissport-Verband e.V. und Leipziger Eissport-Club e.V.

Ausrichter: Leipziger Eissport-Club e.V.

Wettkampfstätte: Dicolor-Eisarena Taucha, Straße des 17.Juni 4, 04425 Taucha

Anfahrt:  PKW: direkt an der A 14, Autobahnabfahrt Leipzig Nord / B 87

Straßenbahn: Linie 3 - Haltestelle „Otto-Schmidt-Straße”

Entfernung zum  Flughafen (Leipzig /Halle): 20 km

Entfernung zum Hauptbahnhof: 8 km

Größe der Eisfläche:  26m x 56m

Datum: 23.-24.02.2013

Zeitplan:  Ein detaillierter Wettkampfplan wird mit dem Meldeschluss erstellt und geht den meldenden Vereinen zu. Die Startreihenfolge wird per Auslosung am 22.02.2013 ermittelt.

Training:Trainingszeiten stehen am Freitag, den 22.02.2013, 10.00-13.00 Uhr, 21.15-23.15 Uhr nach schriftlicher Vorreservierung zur Verfügung.
Eispatch: 7,50 € / Std. pro Person, Eismiete für Formationen: 150,00 € / Std.

Skaterparty:  Am Abend des 23.02.2013 findet eine Skaterparty mit Siegerehrung im Hotel „Atlanta International“ statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Speisen und Getränke gegen Bezahlung. Bitte für einen Transfer vom Eisstadion zur Skaterparty und zurück bei der Einschreibung anmelden.

Wettkampfhotel: 

Atlanta Hotel International Leipzig
Südring 21, 04416 Leipzig-Wachau
Tel.: 03 41 / 41 46 0-0
Fax.: 03 41 / 41 46 0-999
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
http://www.atlanta-hotel.de/leipzig

Achtung: Nur für Sportler, die mit PKW anreisen. Die Fahrtzeit zum Eisstadion beträgt nur 15 min!

Sonderpreise pro Zimmer:

EZ 66,00 € inkl. Frühstück    (anstatt 71,50 €)

DZ 81,00 € inkl. Frühstück   (anstatt 86,50 €)

Buchung online

Die Vorreservierung endet mit dem Meldeschluss.

Für Sportler, die ohne PKW anreisen:

ibis Hotel Leipzig Nord-Ost

Leipziger Strasse 125, 04425 Taucha
Telefon:+49 (0) 3 42 98/ 39 71 00

ohne Rabattierung

Wettkampfseite:  www.leipziger-eissport-club.de

Meldeanschrift:

Leipziger Eissport-Club e.V.
Am Sportforum 3, Raum 4.38.3,D – 04105 Leipzig

 email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Telefon: 0341-21956755
Telefax: 0341-21956757

Meldeschluss:  31.12.2012

Hinweis: Bei zu geringer Teilnehmerzahl kann der Wettwettbewerb bis eine Woche nach Meldeschluss abgesagt werden.

 Meldegebühr: 

- 45,- € pro gemeldetem/er LäuferIn
- 60,- € pro gemeldetem Eistanzpaar / Sportpaar / Showduo
- 100,- € pro gemeldeter Show-Gruppe
- 150,- € pro gemeldeter Formation

Für jeden weiteren Start ist eine Meldegebühr in Höhe von 25,- € zu leisten. Diese Regelung gilt nicht für TeilnehmerInnen am Synchron-Eiskunstlaufen und Show-Gruppe.

Die Meldegebühr wird - mit Ausnahme der SportlerInnen aus Nicht-EU-Staaten - mit der Meldung fällig und ist auf das folgende Konto der Sparkasse Leipzig zu überweisen:

Empfänger: Leipziger Eissport-Club e.V.
Konto-Nr.: 1100991901
Bankleitzahl: 86055592

BIC: WELADE8LXXX

IBAN: DE98860555921100991901

Verwendungszweck: Name / DEU-Pokal

Für am Wettkampftag bar eingezahlte Meldegebühren wird eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr von 20,- € erhoben. Ausnahme bilden SportlerInnen aus Nicht-EU-Staaten.

Wir weisen darauf hin, dass bei Rückzug der Meldung nach Meldeschluss die Gebühren nicht erstattet werden.

Inhalt der Meldungen:

1. Bezeichnung des Wettbewerbs
2. Kategorie/Altersgruppe
3. Name, Vorname der/s TeilnehmerIn
4. Geburtsdatum
5. Verein und Landesverband der/s TeilnehmerIn

 - Der geplante Programminhalt in den Kategorien Einzellauf, Kür, Paarlauf, Eistanzkür ist auf dem Vordruck bei der Auslosung oder im Meldebüro abzugeben. Ebenfalls zur Auslosung   ist eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung vorzulegen. Aus der Bescheinigung muss die Sporttauglichkeit ersichtlich sein.
- Wenn vorhanden, ist der Sportpass vorzulegen. Nichtabgelegte Vorprüfungen sind kein Hinderungsgrund für einen Start.
- Die Meldung muss über den jeweiligen Verein erfolgen

Mit Abgabe der Meldung wird das Einverständnis erklärt, dass die Ergebnisse und Fotos veröffentlicht werden.

Voraussetzung

Die TeilnehmerInnen aus Deutschland müssen einem Verein angehören, der Mitglied in einem Landesverband der DEU e.V. ist. Die Teilnahme ausländischer SportlerInnen bedarf der Meldung durch einen, dem jeweiligen nationalen Eiskunstlaufverband angehörenden Verein.

Haftpflicht: Es wird keinerlei Haftung durch den Veranstalter übernommen.

Vergütung:  Der Veranstalter übernimmt keinerlei Kosten für Anreise, Unterkunft und Verpflegung.

Tonträger: CD, die sich in einem einwandfreien technischen Zustand befindet und beschriftet sein muss. Eine Ersatz-CD wird dringend empfohlen!

Klasseneinteilung:

Damen und Herren starten in getrennten Konkurrenzen. Zusätzlich gelten folgende Altersklassen (Stichtag ist jeweils der 01.07.):

Altersklasse 0         16-28 Jahre   LäuferInnen geboren zwischen dem 1.Juli 1984 und dem 30.Juni 1996
Altersklasse I          28 - 37 Jahre LäuferInnen geboren zwischen dem 1.Juli 1974 und dem 30.Juni 1984
Altersklasse II         37 - 47 Jahre LäuferInnen geboren zwischen dem 1.Juli 1964 und dem 30.Juni 1974
Altersklasse III        47 - 57 Jahre LäuferInnen geboren zwischen dem 1.Juli 1954 und dem 30.Juni 1964
Altersklasse IV        über 57 Jahre

Alle Altersklassen können gemäß den eingegangenen Anmeldungen weiter unterteilt oder zusammengelegt werden.

Der Veranstalter behält sich das Recht auf Vorlage eines Alters-nachweises vor.

2. Wettbewerbsbedingungen / Kategorien

2.1 EINZELLAUFEN – Kür nach Musik

(A) ISU Masters - Maximale Programmlänge 3:10 Minuten

Eine ausgewogene sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Maximal sieben Sprungelemente. Dreifachsprünge sind erlaubt. Das Programm darf maximal drei Sprungkombinationen oder –sequenzen enthalten, wovon eine aus drei Sprüngen, die anderen beiden aus zwei Sprüngen bestehen dürfen. Eine Sprungsequenz kann aus einer beliebigen Anzahl Sprüngen bestehen, die durch nicht gelistete Sprünge wie Mazurkas und Hüpfer und unter Berücksichtigung des Sprungrhythmus miteinander verbunden werden. Andere Schritte, Drehungen, Übersetzer innerhalb einer Sprungsequenz sind nicht erlaubt. Aus der Sprungfolge gehen nur die zwei Sprünge mit dem höchsten technischen Wert in die Wertung ein. Thorén/Euler in Kombination oder Sequenz mit einem gelisteten Sprung wird als Rittberger gewertet. Jeder Sprung kann nur einmal wiederholt werden und dies nur innerhalb einer Sprungkombination oder Sprungfolge. Nicht gelistete Sprünge werden als Verbindungsschritte gewertet.
  • Maximal drei Pirouetten (mit unterschiedlicher Abkürzung, davon eine Pirouettenkombination mit Fußwechsel und eine eingesprungene Pirouette), Pirouetten mit einer Position minimal fünf Umdrehungen, Kombinationspirouetten ohne Fußwechsel mindestens fünf Umdrehungen, Kombinationspirouetten mit Fußwechsel mindestens acht (4+4) Umdrehungen. Pro Position mindestens zwei Umdrehungen.
  • Maximal eine Choreoschrittfolge, welche über mindestens über 100% der Eisfläche gezeigt wird und bei den Damen eine kurze Spirale (nicht nur einen Kick) beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/ Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

B) ISU Gold - Maximale Programmlänge 2:40 Minuten

Eine ausgewogene sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Maximal sechs Sprungelemente. Ein Axel ist obligatorisch. Doppeltoeloop, Doppelsalchow und Doppelrittberger sind erlaubt. Doppelflip, Doppellutz und Doppelaxel sowie Dreifachsprünge sind verboten. Das Programm darf maximal drei Sprungkombinationen oder –sequenzen enthalten, wovon eine aus drei Sprüngen, die anderen beiden aus zwei Sprüngen bestehen dürfen. Eine Sprungsequenz kann aus einer beliebigen Anzahl Sprüngen bestehen, die durch nicht gelistete Sprünge wie Mazurkas und Hüpfer und unter Berücksichtigung des Sprungrhythmus miteinander verbunden werden. Andere Schritte, Drehungen, Übersetzer innerhalb einer Sprungsequenz sind nicht erlaubt. Aus der Sprungfolge gehen nur die zwei Sprünge mit dem höchsten technischen Wert in die Wertung ein. Thorén/Euler in Kombination oder Sequenz mit einem gelisteten Sprung wird als Rittberger gewertet. Jeder Sprung kann nur einmal wiederholt werden und dies nur innerhalb einer Sprungkombination oder Sprungfolge. Nicht gelistete Sprünge werden als Verbindungsschritte gewertet.
  • Maximal drei Pirouetten mit unterschiedlicher Abkürzung, davon eine Pirouettenkombination mit Fußwechsel sowie eine eingesprungene Pirouette Mindestdrehzahlen: Pirouetten mit einer Position minimal vier Umdrehungen, Kombinationspirouetten ohne Fußwechsel mindestens vier Umdrehungen, Kombinationspirouetten mit Fußwechsel mindestens acht (4+4) Umdrehungen. Pro Position mindestens zwei Umdrehungen.
  • Maximal eine Choreoschrittfolge, welche über mindestens über 100% der Eisfläche gezeigt wird und bei den Damen eine kurze Spirale (nicht nur einen Kick) beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

C) ISU Silber - Maximale Programmlänge 2:10 Minuten

Eine ausgewogene sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Maximal fünf Sprungelemente. Nur Einfachsprünge inklusive Axel sind erlaubt. Das Programm darf maximal drei Sprungkombinationen oder –sequenzen enthalten, wovon eine aus drei Sprüngen, die anderen beiden aus zwei Sprüngen bestehen dürfen. Eine Sprungsequenz kann aus einer beliebigen Anzahl Sprüngen bestehen, die durch nicht gelistete Sprünge wie Mazurkas und Hüpfer und unter Berücksichtigung des Sprungrhythmus miteinander verbunden werden. Andere Schritte, Drehungen, Übersetzer innerhalb einer Sprungsequenz sind nicht erlaubt. Aus der Sprungfolge gehen nur die zwei Sprünge mit dem höchsten technischen Wert in die Wertung ein. Thorén/Euler in Kombination oder Sequenz mit einem gelisteten Sprung wird als Rittberger gewertet. Jeder Sprung kann nur einmal wiederholt werden und dies nur innerhalb einer Sprungkombination oder Sprungfolge. Nicht gelistete Sprünge werden als Verbindungsschritte gewertet.
  • Maximal drei Pirouetten mit unterschiedlicher Abkürzung, davon eine Kombinationspirouette. Mindestdrehzahlen: Pirouetten mit einer Position minimal drei Umdrehungen, Kombinationspirouetten ohne Fußwechsel mindestens vier Umdrehungen, Kombinationspirouetten mit Fußwechsel mindestens acht (4+4) Umdrehungen. Pro Position mindestens zwei Umdrehungen.
  • Maximal eine Choreoschrittfolge, welche über mindestens über 50% der Eisfläche gezeigt wird und bei den Damen eine kurze Spirale (nicht nur einen Kick) beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

D) ISU Bronze - Maximale Programmlänge 1:50 Minuten

Eine ausgewogene sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Maximal vier Sprungelemente. Nur Einfachsprünge sind erlaubt. Kein Axel! Das Programm darf maximal drei Sprungkombinationen oder –sequenzen enthalten, wovon eine aus drei Sprüngen, die anderen beiden aus zwei Sprüngen bestehen dürfen. Eine Sprungsequenz kann aus einer beliebigen Anzahl Sprüngen bestehen, die durch nicht gelistete Sprünge wie Mazurkas und Hüpfer und unter Berücksichtigung des Sprungrhythmus miteinander verbunden werden. Andere Schritte, Drehungen, Übersetzer innerhalb einer Sprungsequenz sind nicht erlaubt. Aus der Sprungfolge gehen nur die zwei Sprünge mit dem höchsten technischen Wert in die Wertung ein. Thorén/Euler in Kombination oder Sequenz mit einem gelisteten Sprung wird als Rittberger gewertet. Jeder Sprung kann nur einmal wiederholt werden und dies nur innerhalb einer Sprungkombination oder Sprungfolge. Nicht gelistete Sprünge werden als Verbindungsschritte gewertet.
  • Maximal zwei Pirouetten mit unterschiedlicher Abkürzung. Mindestdrehzahlen: Pirouetten mit einer Position minimal drei Umdrehungen, Kombinationspirouetten ohne Fußwechsel mindestens vier Umdrehungen, Kombinationspirouetten mit Fußwechsel mindestens sechs (3+3) Umdrehungen. Pro Position mindestens zwei Umdrehungen. Eingesprungene Pirouetten sind nicht erlaubt.
  • Maximal eine Choreoschrittfolge, welche über mindestens über 50% der Eisfläche gezeigt wird und bei den Damen eine kurze Spirale (nicht nur einen Kick) beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

2.2 PAARLAUFEN

(E) ISU Masters - Maximale Programmlänge 3:10 Minuten

Eine ausgewogene Kür sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • maximal drei verschiedene Hebungen, wovon eine ein Twist (LzTw, FTw, TTw, ATw) sein kann,
  • maximal zwei Einfach- oder Doppel-Wurfsprünge,
  • maximal ein Solosprung,
  • maximal eine Sprung-Kombination oder Sprung-Sequenz mit maximal drei Sprüngen, wobei bei einer Sprung-Sequenz nur die zwei Sprünge mit den höchsten Werten zählen,
  • maximal eine Paarlaufpirouette mit mindestens vier Umdrehungen bei einer Paarlaufpirouette, mindestens sechs Umdrehungen bei einer Paarlauf- Kombinationspirouette. Pro Position mindestens zwei Umdrehungen,
  • maximal eine Pirouette nebeneinander.
  • eine Todesspirale mit Minimum einer ¾ Umdrehung in der Zirkelposition.
  • Maximal eine Choreo-Schrittfolge, die über die gesamte Eisfläche gelaufen wird und eine kurze Spirale (kein Kick) von beiden Partnern beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Die Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

(F) ISU Adult - Maximale Programmlänge 2.50 Minuten

Eine ausgewogene Kür sollte Eislauffähigkeiten wie Kantenreinheit, Timing und das Benutzen der ganzen Eisfläche zeigen. Es gibt keine vorgeschriebenen Elemente, aber die Paare können bis zu maximal acht Elemente der folgenden zeigen:

  • maximal zwei Hebungen der Gruppe 1 und 2 mit mindestens einer halben Umdrehung des Herren und einer Umdrehung der Dame. Einarmige Hebungen oder Hebungen ohne Armeinsatz sowie Positionswechsel der Dame während der Hebungen sind nicht erlaubt. Überkopfhebungen sowie Twist-Hebungen sind ebenso nicht erlaubt,
  • maximal ein Solosprung,
  • maximal eine Sprung-Kombination oder Sprung-Sequenz mit maximal drei Sprüngen, wobei bei einer Sprung-Sequenz nur die zwei Sprünge mit den höchsten Punkten zählen,
  • maximal ein Wurfsprung,
  • maximal eine Paarlaufpirouette mit mindestens drei Umdrehungen bei einer Paarlaufpirouette, mindestens sechs Umdrehungen bei einer Paarlauf Kombinationspirouette, pro Position mindestens zwei Umdrehungen,
  • eine Todesspirale oder Zirkelspirale mit Minimum einer ¾ Umdrehung in der Zirkelposition.
  • Maximal eine Choreo-Schrittfolge, die über mindestens 50% der Eisfläche gelaufen wird und eine kurze Spirale (kein Kick) von beiden Partnern beinhaltet. Nur der erste Versuch einer Schrittfolge fließt in den technischen Wert ein. Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Zusätzliche Schritt-/Spiralfolgen werden in den Programmkomponenten gewertet.

Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

2.3 EISTANZEN

PFLICHTTÄNZE

Jedes Eistanzpaar besteht aus einem Herrn und einer Dame. Der Mann führt die Schritte des Mannes, die Dame diejenigen der Dame aus. Für die Pflichttänze wird die offizielle Musik der ISU verwendet.

G) ISU Gold

Viennese Waltz                  2 Sequenzen

Silver Samba                     2 Sequenzen

H) ISU Silber

Rocker Foxtrott                 4 Sequenzen

American Waltz                 2 Sequenzen

I) ISU Bronze

14-Step                            3 Sequenzen 

Foxtrott                           2 Sequenzen

Programmkomponenten:

Skating Skills            0,75
Performance            0,5
Interpretation          0,5
Timing                    0,75

KÜRTANZ

J) Interclub Masters (ehemals Kategorie I)

Maximale Kürlänge 3:10 Minuten. Musik mit Gesang ist erlaubt.

Eine ausgewogener Kürtanz sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • zwei Tanzhebungen (eine kurze Hebung mit max. sechs Sekunden Dauer und eine lange Hebung mit max. zwölf Sekunden Dauer oder drei unterschiedliche kurze Hebungen)
  • maximal eine Tanzpirouette; Die Position ist frei wählbar. Dabei kann es sich um eine einfache Pirouette ohne Fusswechsel handeln (mind. drei Umdrehungen / Partner) oder um eine Kombinationspirouette mit einem Fusswechsel (mind. drei Umdrehungen / Fuss).
  • maximal eine Diagonalschrittfolge (im oder gegen den Uhrzeigersinn)
  • maximal eine Twizzlefolge mit bis zu drei Schritten dazwischen

Die Programmkomponenten werden wie folgt multipliziert:

Skating Skills: 1,25
Transitions/Linking Footwork/Movements: 1,75Performance, Execution: 1,00
Choreography/Composition: 1,00
Interpretation/Timing: 1,00

K) Interclub Adult (ehemals Kategorie II)

Maximale Kürlänge 2:40 Minuten, Musik mit Gesang ist erlaubt.

Einausgewogener Kürtanz sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • maximal eine Tanzhebung (1 kurze Hebung mit max. 6 Sekunden Dauer)
  • maximal eine Kreisschrittfolge
  • maximal eine Tanzpirouette; Die Position ist frei wählbar. Dabei kann es sich um eine einfache Pirouette ohne Fusswechsel handeln (mind. drei Umdrehungen / Partner) oder um eine Kombinationspirouette mit einem Fusswechsel (mind. drei Umdrehungen / Fuss).
  • maximal eine Twizzlefolge mit bis zu drei Schritten dazwischen

Die Programmkomponenten werden wie folgt multipliziert:

Skating Skills: 1,25

Transitions/Linking Footwork/Movements: 1,75

Performance, Execution: 1,00

Choreography/Composition: 1,00

Interpretation/Timing: 1,00

SOLO-EISTANZ

Jedes Eistanzpaar besteht aus einem Herrn und einer Dame. Der Mann führt die Schritte des Mannes, die Dame diejenigen der Dame aus. Für die Pflichttänze wird die offizielle Musik der ISU verwendet.

L) Interclub Gold (ehemals Kategorie I)

Paso Doble (3 Sequenzen)

M) Interclub Silber (ehemals Kategorie II)

Harris Tango (2 Sequenzen)

N) Interclub Bronze (ehemals Kategorie III)

Europäischer Walzer (2 Sequenzen) 

Programmkomponenten:

Skating Skills: 0,75
Performance: 0,5
Interpretation: 0,5
Timing: 0,75

2.4. SYNCHRON EISKUNSTLAUFEN – Kür nach Musik

(O) Interclub Mix Aged - Kürlänge maximal 3.30 min.

  • Block
  • Kreis
  • Creative Element
  • Durchkreuzen
  • Linie
  • Mühle

Ein Team besteht aus 12 – 16 Mitgliedern. Es werden mindestens drei verschiedene, erkennbare Haltungen gefordert.

Die Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

(P) Interclub Adult – Kürlänge maximal 3.10 min.

Ein ausgewogenes Programm sollte die folgenden Elemente enthalten:

  • Block
  • Kreis
  • Creative Element
  • Durchkreuzen
  • Linie
  • Mühle

Ein Team besteht aus 8 – 16 Mitgliedern. Es werden mindestens drei verschiedene, erkennbare Haltungen gefordert. 75% der LäuferInnen müssen am 1. Juli 2012 das 25te Lebensjahr erreicht haben.

Die Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,0 multipliziert.

2.5 INTERPRETATION Kreationsprogramm

(Q) Interclub Masters (ehemals Kategorie I)

(R) Interclub Adult (ehemals Kategorie II)

Länge maximal 1.40 min., Musik mit Gesang ist erlaubt.

Das Interpretationsprogramm besteht aus verschiedenartigen eisläuferischen Bewegungen. Entscheidend für die Wertung sind Interpretation der Musik und Bewegungsausdruck sowie -vielfalt, ferner eisläuferische Fähigkeiten wie Kantenreinheit, Schrittvariationen und Timing. Gefordert sind mindestens eine, max. zwei Pirouetten und mindestens ein, max. zwei Einfachsprünge, in der Kategorie Adult (kein Axel). Es gibt keine technische Bewertung der Elemente. Sie werden nur im Hinblick auf die Unterstützung des gewählten Themas bewertet. Die LäuferInnen sollen ihr Programm eisläuferisch gestalten. Die Kleidung soll dem Programm angemessen sein.

Kulissen und Requisiten auf dem Eis sind nicht erlaubt. Hingegen dürfen Objekte, die während der gesamten Zeit des Vortrags am Körper des Läufers verbleiben, benutzt werden. Ein Abstellen von Objekten auf dem Eis ist nicht erlaubt. Jedes Element, welches mehr als die oben erwähnten Male ausgeführt wird, gilt als unerlaubtes Element (Abzug von 2.0 Punkten); wenn die oben erwähnten obligatorischen Elemente nicht im Programm enthalten sind, so gibt es einen Abzug von 2.0 Punkten für «fehlendes Element». Die Läuferin / der Läufer darf nicht mehr als 5 Sekunden am selben Platz stehen bleiben. Salti, auf dem Eis liegen oder zu lange Zeit auf beiden Knien auf dem Eis knien sind nicht erlaubt und erhalten einen Punktabzug von zwei Punkten (-2). Der Schiedsrichter entscheidet über die Punkteabzüge.

In dieser Kategorie werden nur die Programmkomponenten bewertet. Die Programmkomponenten werden mit dem Faktor 1,6 multipliziert.

2.6 SHOWPROGRAMM - Dauer des Programms: maximal 3.10 Minuten

(S) Interclub Masters (ehemals Kategorie I)

(T) Interclub Adult (ehemals Kategorie II)

(U) Interclub Show-Duo
In dieser Kategorie sind Paarkonstellationen unabhängig vom Geschlecht zugelassen (Dame/Herr; Dame/Dame; Herr/Herr).

(V) Interclub Show-Gruppe
In dieser Kategorie sind Gruppen ab 3 Personen unabhängig vom Geschlecht zugelassen.

Das Showprogramm zielt auf eine individuelle, originelle und kreative Umsetzung eines Musikthemas auf dem Eis. Dazu dürfen Kostüm, make up, Accessoirs und Requisiten eingesetzt werden. Sie sollen aber nicht im Vordergrund stehen. Die maximale Aufbauzeit für Requisiten beträgt 1:00 min. Maximal zwei Statisten sind zugelassen. Der Einsatz von Musik mit Gesang ist erlaubt. Sprünge und Pirouetten gelten vordergründig als Gestaltungsmittel. Es sind maximal drei Sprungelemente erlaubt. In der Kategorie II sind keine Doppelsprünge zugelassen. Es gibt keine weiteren Beschränkungen an Elementen.

Für illegale Elemente, Stürze, Überschreitung der Anzahl von Statisten und des Zeitlimits wird jeweils ein Abzug von 1,0 Punkten vorgenommen.

Die Bewertung erfolgt nur über die Komponenten mit folgenden Faktoren:
Skating Skills 1,6
(eisläuferischen Fähigkeiten wie Kanteneinsatz, Gleitvermögen, Bewegungsfluss, Schritte und die Qualität der technischen Elemente)
Transitions 1,0
(Vielfältigkeit, Anzahl, Schwierigkeitsgrad und Qualität der Übergänge)
Performance 1,6
(Bewegungsgüte, Emotionalität, Verbindung zum Publikum)
Choreography 2,0
(Konzeption, Variationen des Lauftempos, Raumausnutzung, Bonus für Originalität und Innovationen)
Interpretation 2,0
(Aussagekraft und Geschlossenheit des Programms, Ausdruck, Musikalität)

3. Ergebnisermittlung

Deutschland-Pokal für Hobbyläufer

Die Ergebnisermittlung erfolgt gemäß den Bestimmungen des Neuen Wertungssystems.

Das Preisgericht wird durch den Sächsischen Eissport-Verband e.V. eingeladen.

Die Sieger in jeder Wettbewerbs-Kategorie erhalten einen Pokal, die jeweils Zweit- und Drittplatzierten Medaillen. Alle Teilnehmer erhalten Urkunden.

Pro Kategorie werden die jeweils bestplatzierten sächsischen Sportler als Sächsische Meister im Breitensport geehrt.

Europa-Pokal für Hobbyläufer

Die Gesamtwertung aus den beiden Wettbewerben «Deutschland-Pokal für Hobbyläufer» und «Swiss Ice Trophy» ist Ausschlag gebend für die Vergabe des «Europa-Pokals für Hobbyläufer». Dafür werden die an den beiden Wettbewerben in der jeweiligen Kategorie erreichten Punktzahlen zusammengezählt.

Leipzig, den 01.10.2012

Dr. Matthias Hampe
Sportlicher Leiter